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Nature Specific und Special Edition

Dreimonatiges Kunstprojekt „nature specific“ präsentierte sein Finale auf dem Event „arte e vino in cantina“ – guter Grund für LaSelva, eine Veranstaltungsserie einzuführen.

Für Weinsammler: Die erste limitierte Kunst-Edition „arte e vino“ des LaSelva BioPionierweines Prima Causa ist mit Künstler Lapo Simeoni gestaltet worden.

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Erforschung von Materie und Zeit. Katalogisierung von Erde. Die drei Reiche der Insekten. Beziehung zwischen Himmel und Erde. – Diese Arbeitstitel thematisieren den Respekt vor Natur und Lebensraum. Sie benennen Werke, die in einem ortsspezifischen, dreimonatigen Gestaltungsprozess von vier maremmanischen, international aktiven Künstlern unter der Leitung von Kuratorin Samantha Passaniti entstanden sind. Letztes Wochenende präsentierten diese auf dem Event “arte e vino in cantina“ in der von Naturland zertifizierten toskanischen Cantina des Bio-Pioniers LaSelva zusammen mit LaSelva Junioren Caroline Egger und Davide Iannace sowie Winzer Roland Krebser das Finale ihres Kunstprojektes „nature specific“. Zirka 1.000 Gäste betrachteten die konträren Kunstwerke im Weinkeller und auf dem Gelände mitten im DOCG Morellino di Scansano, einem Weinanbaugebiet in der Maremma. Nach dem intensiven Gestaltungsprozess und dessen erfolgreicher Resonanz soll der Kunstevent nun alle zwei Jahre eine Plattform für spannende Projekte bieten. Symbolisch für die Kunstreife der cantinaLaSelva steht die erste nummerierte und limitierte Kunst-Edition des Künstlers Lapo Simeoni, welche dem LaSelvaPionierwein Prima Causa gewidmet ist.

 

Das Kunstprojekt „nature specific“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lapo Simeoni, Samantha Passaniti, Antonio Barbieri und Giuseppe Zanoni ließen sich von biologischen Grundsätzen inspirieren. Die Cantina bot das Spannungsfeld, den Raum und ihre Anbauflächen in der naturbelassenen Landschaft der Maremma, der südlichsten Region der Toskana an der tyrrhenischen Meeresküste. Die Künstler arbeiteten, jeder auf seine Weise, das Besondere des Ortes heraus, setzen das Thema „nature specific“ in Relation zu seiner Umgebung. „Sicherlich hat mich am Projekt am meisten die große Vielfalt der Konzepte und Materialien überrascht, die am Ende in diese Ausstellung eingeflossen sind. Jeder Künstler wurde von Anfang an frei gelassen zu kreieren – unter der einzigen Leitlinie, den Respekt vor Natur zu behandeln“, berichtet die Kuratorin Passaniti.

 

So spricht Simeonis Freiluft-Himmelskugel “Sfera celeste” als installierter Betonring zwischen den Weinbergen und als Plastikring mit Sternenkonstellation im Weinkeller über die Beziehung zwischen Himmel und Erde.

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Dem Denker, Dichter und Naturforscher Maurice Maeterlink (1862-1949) widmete sich SkulpturenKünstler Barbieri mit dem Titel „Tre Regni“ (drei Reiche). Seine Werke aus Bienenwachs, Harz, Bienenkorb-Zarge und Lehm über das Leben der Bienen, Termiten und Ameisen zeigen einen Dialog zwischen menschlicher Produktivität und tierischen Techniken. Er will Zusammenhänge und Kooperationsmöglichkeiten zwischen der menschlichen Spezies und diesen Tierarten beleuchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Passaniti sammelte für “Terra” Erde von verschiedenen Anbaufeldern, katalogisierte deren Pigmente auf ihren Leinwandgemälden und arbeitete mit Wachs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zanoni erforschte unter dem Titel “Indelebile e mutevole” (wischfest und wandelbar) Materie und Zeit mit der Darstellung von Eisen, natürlicher Oxidation und Stein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rund um Magliano, Monte Argentario und Grosseto in der südlichen Toskana hat der Künstlerkreis seine Heimat und ist international aktiv.Lapo Simeoni wohnt mittlerweile in Berlin, wo er sich in der Kunstszene einen Namen gemacht hat. Sein Herz schlägt aber auch für die toskanische Region Maremma: „Ich bin an diesem unglaublichen Ort aufgewachsen, mit verschiedenen Szenarien so dicht beieinander – mit einer Kraft, welche die Natur in der Maremma bietet. Hier scheint die Zeit verschiedene Varianten zu haben!“ Seine bereits vor dem Projekt entstandene und ausgestellte Arbeit „Things left unsaid #1“ wurde für die Gestaltung der limitierten Bio-Weinedition der cantinaLaSelva ausgewählt. Siehe auch https://www.laposimeoni.com/artwork/things-left-unsaid/.

Blog des Kunstprojektes „nature specific“: https://naturespecific.tumblr.com/

„Für ‚Nature Specific‘ arbeiteten die Künstler mit lokalen und wiederverwerteten Materialen und bringen so auf eine artistische Weise den Ökologiegedanken ins Bewusstsein der Besucher“, betont Winzer Roland Krebser. Der in der Toskana lebende Schweizer kommt ursprünglich aus der Gastronomie, wo für ihn bereits der Genuss und der Ökologie-Gedanke im Zentrum standen. Seit rund 15 Jahren ist er nun der Verantwortliche für die Weinproduktion der von Naturland zertifizierten cantinaLaSelva.


ARTE E VINO IN CANTINA No. 2 - Das Kunstprojekt "nature specific" und die limitierte Weinedition

Der Künstlerkreis, beheimatet in der Maremma, international aktiv

Ihre bisherigen Werke...
Antonio Barbieri gestaltet unter anderem Drahtgestell-Skulpturen, sie erinnern an eine Neuinterpretation antiker Figuren, (https://www.facebook.com/antonio.barbieri.56).
Giuseppe Zanoni konstruiert für seine Fotografien Szenen menschlicher Realität, inspiriert durch seine Arbeiten für Reportage und Werbung, (http://giuseppezanoni.com/).
Lapo Simeonis recyceltes Material zeigt Auswirkungen globalisierten Konsumdenkens, (https://www.laposimeoni.com/) und die Kunstinstallationen der Kuratorin Samantha Passaniti sprechen durch ihre gesammelten Materialien von Spaziergängen und Reisen, (http://samanthapassaniti.weebly.com/).

Die Künstler haben rund um Magliano, Monte Argentario, Grosseto in der südlichen Toskana ihre Heimat, sind international bekannt und aktiv. Lapo Simeoni wohnt mittlerweile in Berlin, wo er sich in der Kunstszene einen wichtigen Namen gemacht hat. Sein Herz schlägt aber auch für die toskanische Region Maremma. „Ich bin an diesem unglaublichen Ort aufgewachsen, mit verschiedenen Szenarien so dicht beieinander – mit einer Kraft, welche die Natur in der Maremma bietet. Hier scheint die Zeit verschiedene Varianten zu haben“, so beschreibt er seine und die Heimat der Künstlerkollegen. Sein Kunstwerk „Things left unsaid #1“ wurde für die Gestaltung einer limitierten Bio-Weinedition der cantinaLaSelva ausgewählt.

Das LaSelva-Kunstprojekt "NATURE SPECIFIC" 
Bei dem Projekt geht es um den Respekt vor Natur und  Lebensraum. Die Schaffung von Lebensraum für die Tierwelt, der Erhalt von Vielfalt und die natürliche Bodenfruchtbarkeit sind für LaSelva seit Firmengründung wegweisend. Besonders die  Cantina mit ihren naturbelassenen Weinbergen bietet das Spannungsfeld und die Umgebung, für welche die Künstler, jeder auf seine Weise,  ortsspezifische Werke gestalten.

Lapo Simeoni

 

 

Limitierte Bio-Weinedition Lapo Simeoni
Spannend für Weinsammler und Sommeliers: Am Festwochenende von "arte e vino in cantina" 27./28. Mai 2017 wird eine limitierte Special-Edition "Lapo Simeoni" enthüllt. Das Kunstwerk "Things left unsaid #1" von Simeoni wurde für das Etikett des LaSelva Spitzenweines "Prima Causa" IGT Rosso Toscano 2013 ausgewählt. Es ist das erste Kunstwerk von einer Serie von Arbeiten, die über die Zersplitterung von Materie sprechen. Die rote Leuchtfarbe mit Schwarz kombiniert ergibt emotionale Schwingungen, welche der Zuschauer wahrnehmen kann.

Bereits Anfang Mai 2017 ist eine Fest-Edition erhältlich: "Materia Bianca" - Maremma Toscana DOC 2016 und "Materia Rossa" - Maremma Toscana DOC 2016. Auf den beiden Etiketten sind Ausschnitte von Lapo Simeonis Kunstwerk Things left unsaid #1" zu sehen. Es handelt sich um einen wohlschmeckenden frischen Weißwein aus der Vermentino-Traube. Der Rotwein ist eine kraftvolle Cuvée aus Sangiovese, Ciliegiolo und Merlot. 

Die beiden Weine transportieren mit ihrem Namen die Themen 'Erde', 'Materie', 'Maremma' und unsere mit der Erde verbundenene biologische Philosophie. Die „arte e vino“-Initiatoren, LaSelva Juniorin Caroline Egger und Sommelier Davide Iannance, verbinden mit dem Kontrast aus fester und flüssiger Materie das Land und seine Trauben, die daraus als rote und weiße Materie wachsen und flüssige Materie bilden: „Eine Materie als ultimative Essenz, essentiell und aufrichtig, wie diese beiden Weine!“

Quelle: 
Denise Kaltenbach-Aschauer: Presseinformation "LaSelva präsentiert: arte e vino in cantina nu. 2  - Das Fest mit seinem Kunstprojekt „nature specific“ und der limitierten Bio-Weinedition Lapo Simeoni", 27.04.2017. 

 


ARTE E VINO IN CANTINA No. 2

Save the date...

27-28 Mai 2017 in der Cantina LaSelva

 

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Die Cantina LaSelva freut sich sehr , Ihnen die zweite Veranstaltung von "ARTE E VINO IN CANTINA" zu präsentieren. Ein Projekt, welches 2016 geboren wurde, um die Kunst des Weines miteinander zu erleben, so wie sie mit den Augen unserer befreundeten Künstlern erlebt wird.

Ein Fest, ganz im Zeichen der Kultur und des Respekts für die Natur, welches Kunst, Wein und Musik verbindet und auf dem unsere biologischen Weine und Produkte degustiert werden können. 

"NATURE SPECIFIC" ist der Titel der diesjährigen Ausstellung, für die jeder der vier jungen Künstler, inspiriert durch die Grundsätze von LaSelva, spezifische Arbeiten für unsere Cantina anfertigen wird.

 

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Einmal im Monat treffen sich die Künstler mit unseren Organisatoren in der Cantina, um gemeinsam zu diskutieren und die Entwicklung ihrer Arbeiten zu präsentieren. So werden nicht nur die fertigen Werke, sondern auch der kreative Prozess Bestandteil des Projekts. Die Kuratorin der Ausstellung, Samantha Passaniti, informiert in regelmäßigen Abständen auf ihrem Blog über dessen Fortschritte: naturespecific.tumblr.com

SPECIAL EDITION WINE…

Zum ersten Mal wird die Cantina LaSelva einen besonderen Wein mit einem Kunst-Etikett vorstellen, welches von Lapo Simeoni, ein in Künstlerkreisen bekannter Maremmane, der in Berlin lebt, gestaltet wurde. 

Wir erwarten Sie am 27. und 28. Mai um dieses Etikett gemeinsam mit uns zu enthüllen!

STAY TUNED!!


BioFACH 2014

BioFACH 2014: Vegan, bewährt und neu gewagt!

cantinaLaSelva präsentiert die erste Abfüllung des seltenen, einheimischen Pugnitello, einen Rotwein von schwefelfreiem Ausbau und einen weißen Sangiovese.

Gräfelfing – Toskana, Januar 2014: Mit ihren bewährten Rebsorten geht die cantinaLaSelva bewusst neue Wege. Passend zu dem Motto der Weltleitmesse BioFACH „vegan liebt bio“ präsentieren LaSelva-Inhaber Karl Egger und Weinmacher Roland Krebser ihre ab Jahrgang 2010 veganen Weine und Neuheiten. In den letzten Jahren widmete sich die cantinaLaSelva einer seltenen, kleinen toskanischen Traube, die, tief im Ertrag, beinahe in Vergessenheit geraten war und derzeit nur von wenigen Weingütern angepflanzt wird. Mit einem Wein von schwefelfreiem Ausbau und einem Weißwein aus roten Trauben bewies die Cantina ebenso Kreativität in der Vinifizierung. Die naturgemäßen, ortsgebundenen und von Naturland zertifizierten LaSelva-Weine drücken Klima und Geologie des Weinanbaugebietes der Maremma aus. 2013 wurde LaSelva in Konkurrenz zu der internationalen und konventionellen Weinszene besonders hoch prämiert.

Für den in Italien lebenden Naturlandmitbegründer Karl Egger und seine Mitarbeiter der Cantina war es im ausgehenden Jahr 2013 besonders spannend. Es fand die erste Verkostung eines Weines aus den Trauben der seltenen, wiederentdeckten einheimischen Rebsorte „Pugnitello“ statt. Zur BioFACH 2014 wird der rubinrote Barrique-Wein erstmalig und offiziell präsentiert. „Neben unserem Super-Toskaner Prima Causa haben wir mit dem Pugnitello jetzt einen besonders ortsbezogenen, geschichtlich spannenden, heimischen Spitzenwein mit Lagerungspotenzial“, freut sich Roland Krebser, der die neue Herausforderung im Rebberg und bei der Vinifizierung genossen hat.

Seit 2013 bietet die cantinaLaSelva neben ihren veganen Weinen ohne Eiweißklärung erstmals einen Wein von schwefelfreiem Ausbau an: Den „Privo“ DOC Maremma Toscana genießt man als einen kräftig-eleganten und zugleich allergenarmen Rotwein. Das war bereits eine große Herausforderung bei der Weinlese, denn das Experiment setzte ein perfektes Traubengut voraus. Ihre Kreativität in der Kunst der Vinifizierung stellt die cantinaLaSelva mit dem neuen „Sangiovese Bianco“ IGT Bianco Toscano unter Beweis. Die rote Traubensorte Sangiovese wird weiß ausgebaut, was in Italien bisher nur schwer zu finden war. „In dem trockenen Weißwein steckt die Kraft eines Rotweins und die Eleganz und Leichtigkeit eines Weißweines“, betont Krebser, Leiter der cantinaLaSelva.


Pugnitello IGT Maremma Toscana 2010

Pugnitello IGT Maremma Toscana 2010: fast vergessen, die kleine, einheimische Traube.

Die einzelnen, teilweise dickhäutigen Trauben hängen wie winzige geballte Fäuste („pugno“, auf Italienisch) an den kleinen Traubenbündeln. Geht man nach diesen Eigenschaften, erscheint die wiederentdeckte, seltene aber ertragsschwache Pugnitello-Traube einem Winzer nicht gerade verfolgungswert. Wer aber die über Jahrzehnte oder Jahrhunderte gewachsene Arten-Vielfalt der Toskana mit samt ihren sortenreinen Aromen erhalten und genießen möchte, nimmt die Herausforderung der Vinifizierung gerne an.

Klein aber oho: mit Passion beim Keltern entfaltet sich ein einzigartiges Aroma.

Für Egger und Krebser war die erste Abfüllung der einheimischen Rebsorte eine aufregende Abrundung des Jahres 2013. Der Pugnitello fordert wegen seines tiefen Ertrags viel Passion beim Keltern. Durch eine lange Gärphase von 21 Tagen und viele Verkostungen in der Ausbauphase wurde aus den Pugnitello-Trauben ein komplexer Lagerwein. So findet er als Nischenprodukt mit einem breiten Spektrum an Aromatik seinen Platz bei den Premiumweinen.

Die cantinaLaSelva ist eines der wenigen Weingüter, die sich der kleinen, seltenen Traube angenommen haben. Sie wächst in der Nähe des pittoresken Dorfes Magliano in Hanglage auf einem kalkreichen Boden.

Die Pugnitello-Traube wurde 1981 in Cinigano südwestlich von Montalcino wiederentdeckt. 1990 wählte die Universität Pisa auf der Suche nach einheimischen Rebsorten der Toskana von 300 Rebsorten 13 seltene Trauben aus, die in der Vinifizierung weiterverfolgt werden sollten. Die Pugnitello-Traube gehörte dieser Auswahl an und wurde nach der ersten kommerziellen Abfüllung in 2003 offiziell als anerkannte nationale Rebsorte registriert.

  • vegan, Rebsorte: 100 % Pugnitello
  • dichtes Rubinrot, weiche Tannine und Noten reifer Kirschen, Alkohol: 14,5 % vol.
  • Ausbau: 12 Monate in französischen Barriques und mindestens 12 Monate in der Flasche, Lagerfähigkeit: 8 – 10 Jahre